der bunte Babyphönix

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00:00:00: Liebe Kinder, liebe Eltern!

00:00:03: Habt ihr euch schon einmal gefragt warum manche Menschen mutig wirken und andere sich oft klein fühlen?

00:00:11: Warum manche Kinder glauben sie könnten alles schaffen während Andere denken?

00:00:16: das kann ich bestimmt nicht.

00:00:19: Die anderen sind viel besser als ich.

00:00:23: Ich bin nichts besonderes.

00:00:26: Genau darum geht es in meinem Buch.

00:00:29: Es erzielt die Geschichte eines kleinen Babyphönigs.

00:00:34: Ein Phönix ist ein Vogel, der aus Asche geboren wird und mit Flammen als Vogel erscheint.

00:00:49: Als er aus seinem Ei schlüpfte war er neugierig, freundlich und voller Träume, da schon bald begegnete er einigen seltsam gestalten.

00:01:00: Da Zweifelswerk, da ihm zuflüsterte Du bist noch viel zu klein.

00:01:09: Das war der Vergleichskrehl die ständig rief Schau doch mal wieviel besser die anderen sind.

00:01:16: Und da waren die Selbstwertiebe Die versuchten im seinen Mut zu stehlen.

00:01:23: Zum Glück entdeckte der kleine Phönix etwas Wunderbares Tief.

00:01:29: in seinem Herzen fand sich eine geheime Schatzkammer.

00:01:34: Darin lagen seine Talente, seine Stärken, seine Freundlichkeit, seine Kreativität, sein Mut und etwas ganz Besonderes – die Fähigkeit an sich selbst zu glauben!

00:01:52: Auf seiner Reise lernte kleine Phoenix das jeder Fehler machen darf, dass niemand perfekt sein muss und dass jeder Mensch etwas einzigartiges in sich trägt.

00:02:06: Dieses Buch soll Kindern helfen, ihre eigenen Schätze zu entdecken Und es soll Eltern daran erinnern wie wichtig Worte sind Denn Worte können Flügel wachsen lassen oder sie können Flügel klein halten.

00:02:25: Möge dieses Buch viele kleine Phönixe daran erinnern Du bist wertvoll Du bist einzigartig.

00:02:33: Du darfst deinen eigenen Weg gehen und alles, was du dafür brauchst, trägst du bereits in dir.

00:02:42: Viel Freude auf der Reise zu deiner inneren Schatzkammer!

00:02:46: Alles Liebe eure Kimgard!

00:02:53: Kapitel I Als er kleine Phönix aus seinem Eischlüpfte war neugierig auf die Welt.

00:03:01: Seine Federn leuchteten in vielen Farben.

00:03:05: Manche waren goldgelb wie Sonnenstrahlen, andere schimmerten blau wieder Himmel an einem warmen Sommertag.

00:03:15: Der kleine Phönix flatterte aufgeregt mit seinen Flügeln.

00:03:19: Was würd wohl einmal aus mir werden?

00:03:21: fragte er Schaute zu den großen Vögeln hinauf die hoch über den Wolken flogen.

00:03:29: So stark bin ich nicht.

00:03:32: Er beobachtete die Adler.

00:03:35: So mutig bin ich nicht!

00:03:39: Er sah, die Nachtigeil singen.

00:03:42: Nein, er hörte die Nachtigen singen und er dachte sich so schön kann ich nichts singen Die Länge er sich mit anderen verglich.

00:03:53: des zu kleiner fühlte er sich.

00:03:56: Seine bunten Federn verloren ihren Glanz.

00:04:00: Seine Flügel wurden schwer und singe hingend traurig runter.

00:04:07: Eines Tages saß er unter einem alten Baum, dort begegnete ein weißen Eule.

00:04:15: Die Eule betrachtete ihn freundlich.

00:04:19: Warum schaust du so traurisch?

00:04:21: Weil alle anderen etwas besser können.

00:04:25: als ich antwortete der kleine Phönix – die Eule lächelte!

00:04:32: Und wer hat dir das

00:04:33: erzählt?!

00:04:35: Der kleine Phönix dachte nach.

00:04:39: Niemand, ich glaube es einfach!

00:04:44: Die Eule nickte.

00:04:46: Dann habe ich eine wichtige Aufgabe für dich und welche finde deine Schatzkammer?

00:04:57: Der kleine Phoenix blickte erstaunt auf.

00:05:01: Eine Schatzkammer habe ich wirklich eine Schatz-Kammer?

00:05:07: aber ja sagte die Eule.

00:05:09: Auch ich fragte der kleine Phönix unglaublich.

00:05:15: Natürlich, jede Vogel jedes Kind jeder Mensch jedes Lebewesen und das ist da drin Gold Edelsteine.

00:05:30: die Eule schüttelte den Kopf.

00:05:32: etwas viel wertvolleres.

00:05:35: Der kleine Phöenix wurde neugierig.

00:05:37: Gemeinsam machten sie sich auf dem Weg.

00:05:41: Sie wanderten durch einen goldenen Wald.

00:05:44: Sie bequerten ein kleinen Bach, sie gingen einen Hügel hinauf.

00:05:50: Schließlich erreichten sie eine große Tür auf der Tür stammt.

00:05:57: Ein prächtiger goldgeschnörkelten Schrift!

00:06:02: Meine innere Schatzkammer!

00:06:07: Öffne sie, sagte die Eule.

00:06:10: langsam drückte der kleine Phönix die Tür auf.

00:06:15: Erstaunte!

00:06:17: Darin lagen keine Goldmünzen, keine Diamanten – auch keine Krone.

00:06:24: Stattdessen fand er dort Behälter, auf denen stand drauf Mut, Freundlichkeit Neugier Fantasie Hilfsbereitschaft Lernfreude Vertrauen.

00:06:48: Ganz viele andere Behälter, in denen ganz viele Talente warteten entdeckt zu werden.

00:06:57: und das alles gehört mir fragte er erstaunt.

00:07:02: Ja antwortete die Eule.

00:07:07: Und das Beste daran ist jedes mal wenn du etwas neues ausprobierst wächst dein Schatz ein kleines Stück.

00:07:17: Der kleine Phönix lächelte.

00:07:20: Zum ersten Mal verstand er, er musste nicht wie die anderen sein!

00:07:27: Er durfte einfach er selbst sein und genau dort begann sein größtes Abenteuer Hier.

00:07:36: fünf Mutmacher des Baby-Phönix.

00:07:40: das sind kurze Sätze, die du dir aufschreiben kannst Die, die am wichtigsten sind, die dich jetzt so richtig besonders angesprochen haben.

00:07:54: Ich bin einzigartig!

00:07:57: In mir steckt mehr als ich heute sehen kann.

00:08:02: Meine Talente dürfen wachsen – ich darf Neues ausprobieren.

00:08:11: Mein Mut ist ein Teil meines Schatzes.

00:08:17: Kapitel II Der Zweifelswerk um die flüsternen Stimmen.

00:08:24: Am nächsten Morgen machte der kleine Phoenix voller Freude auf.

00:08:29: Er hatte seine innere Schatzkammer entdeckt, den ganzen Tag dachte er an die vielen Schätze, die dort verborgen lagen.

00:08:40: Vielleicht kann ich ja doch etwas Besonderes fragt er leise zu sich selbst.

00:08:47: Mutig beschloss er einen kleinen Flug zu wagen.

00:08:52: Er kletterte auf ein Ast breitete seine Flügel aus und sprang.

00:08:58: Für einen kurzen Moment schweb der durch die Luft, dann plumpste er hinunter und landete weich im Mos.

00:09:09: Das war gar nicht so schlecht rief er doch plötzlich hörte eine Stimme.

00:09:14: gar nicht schlecht wirklich!

00:09:19: Der kleine Phönix schaute sich erschrocken um.

00:09:21: niemand war zu sehen.

00:09:23: hier unten zwischen den Wurzeln eines Baumes Stand ein kleiner Zwerg, er trug eine graue Mütze.

00:09:33: Seine Schuhe waren viel zu groß und auf seiner Schulter saß eine winzige Kräe.

00:09:40: Wer bist du?

00:09:41: Der Zwergg verbeugte sich!

00:09:44: Ich bin der Zweifelswerk!

00:09:47: Der

00:09:48: Zweifelzwerk?!

00:09:49: Genau ich helfe dabei Fehler zu finden!

00:09:54: Der kleine Phoenix nickte.

00:09:56: das klingt eigentlich ganz nützlich.

00:09:59: Der Zwerg glinste manchmal schon, aber meistens übertreibe ich ein bisschen.

00:10:06: Wie meinst du das?

00:10:08: Naja!

00:10:09: Wenn Du einen Fehler machst, flüsterig, Du kannst es nicht.

00:10:14: Wenn etwas schwierig wird, flüstere.

00:10:16: ich gib lieber auf.

00:10:18: und wenn etwas gut klingt sage ich Das war bestimmt nur Glück.

00:10:24: der kleine Phönix wurde nachdenklich.

00:10:28: Diese Sätze kam ihm bekannt vor, sehr bekannt sogar.

00:10:33: Du warst schon öfter bei mir oder?

00:10:36: Der Zweifelswerk nickte.

00:10:39: Fast jeden Tag!

00:10:40: Und warum?

00:10:42: Weil viele Kinder und Erwachsene auf mich hören.

00:10:45: Eine kleine Phönix setzte sich ins Gras.

00:10:50: Dann bist du also schuld daran dass ich mich manchmal klein fühle nicht ganz.

00:10:57: Dann sagte der Zwerg, ich flüstere nur.

00:11:00: Glauben musst du mir nicht!

00:11:02: Der kleine Vönigs dachte lange nach.

00:11:05: dann sagt er und was passiert wenn ich dir nicht glaube?

00:11:11: Der Zweifelswerk wurde plötzlich ganz still, wurde immer kleiner und leiserer und flüsterte, dann verliere ich meine Kraft

00:11:28: wirklich?!

00:11:30: fragte der kleine Phoenix.

00:11:32: Ja, denn Zweifel wachsen nur wenn man sie

00:11:37: füttert.".

00:11:38: In diesem Moment erinnerte sich der kleine Phönix an seine Schatzkammer.

00:11:44: Dort lag doch Mut, Vertrauen, Neugier, Lernfreude!

00:11:52: Er richtete sich auf.

00:11:53: Weißt du was?

00:11:55: Was denn flüsterte der Zwerg?

00:11:58: Vielleicht bin ich noch nicht perfekt im Fliegen, siehst du?

00:12:02: rief der Zwerg.

00:12:04: Er wurde schon etwas lauter und größer.

00:12:08: doch der kleine Phönik sprach weiter aber ich lerne jeden Tag dazu.

00:12:14: da wurde der Zweifelswerk doch wieder ein kleines bisschen kleiner Und Fehler gehören zum Lernen dazu.

00:12:23: Der zwerg schrumpfte noch weiter Und nur weil ich etwas heute noch nicht kann, heißt das nicht dass sich es nie können werde.

00:12:37: Blob!

00:12:39: Da war der Zweifelswerk nun auch so groß wie eine kleine Eichel und die kleine Krähe auf seiner Schulter flatterte erschrocken davon.

00:12:49: Der kleine Vönigs musste lachen.

00:12:52: Zum ersten Mal hatte er verstanden Nicht jede Stimme im Kopf sagt die Wahrheit.

00:13:01: Manche erzählen Geschichten und er durfte selbst entscheiden, welche der Geschichten erglauben wollte.

00:13:14: Die fünf Mutmacher-Setze des Babyphönigs.

00:13:20: Fehler sind Lehrer keine Feinde.

00:13:24: Ich muss nicht alles sofort können!

00:13:28: Mut wächst mit jedem Versuch.

00:13:31: Nicht jeder Gedanke ist wahr.

00:13:36: Ich glaube lieber an meine Möglichkeiten als an meine Zweifel.

00:13:44: Liebe Eltern, der Zwerg steht für die innere Stimme, die viele Kinder und Erwachsene erkennen.

00:13:52: Später lernen die Kinder das diese Zwerge manchmal zum Hochstapler-Gefühl wird.

00:13:58: Dann glauben Menschen ihre Erfolge seien nur Glück gewesen – Zufall!

00:14:04: Der kleine Phönix wird in den nächsten Kapiteln entdecken, warum das nicht stimmt und wie er seine innere Stimme freundlich trainieren kann.

00:14:17: Die Vergleichskähe Einige Tage später wurde der kleine Phänix immer besser im Fliegen.

00:14:25: Zwar landete er immer noch nicht dort wo er landen wollte aber hatte viel Spaß dabei.

00:14:33: Eines morgens flog er über eine große Wiese.

00:14:38: Dort entdeckte er viele Tiere, ein Hase sprang blitzschnell über das Feld.

00:14:45: Ein Eichhörnchen kletterte geschickt auf einen Baum.

00:14:50: Ein Schwahn glitt elegant über einem See.

00:14:55: Der kleine Phönix blieb stehen.

00:14:58: Alle können etwas besser als ich mummelte er.

00:15:03: Plötzlich hörte er ein lautes Krächzen.

00:15:06: Genau!

00:15:11: Auf einem Zaunfall saß eine schwarze Krähe.

00:15:16: Sie hatte eine silberne Brille auf der Nase und hielt ein kleines Notizbuch in ihren Krallen.

00:15:23: Wer bist du denn, fragte der kleine Phoenix?

00:15:27: Die Kräe verbeugte sich.

00:15:30: Ich bin die Vergleichskrähe!

00:15:32: Und was machst

00:15:33: Du?!

00:15:34: Ich vergleiche!

00:15:36: Was vergleichst

00:15:37: Du?!

00:15:38: Alles!

00:15:40: Die Krähe blätterte in ihrem Notizbuch.

00:15:43: Der Hasel ist schneller als du, das Eichhörnchen klettert besser als du.

00:15:51: Das Schwan sieht eleganter aus wie du.

00:15:57: Der Adler, der fliegt höher als

00:16:01: du.".

00:16:03: Mit jedem Satz wurde der kleine Phönix trauriger.

00:16:07: Seine Flügel hingen nach unten.

00:16:11: Siehst du?

00:16:12: sagte die Krehe zufrieden.

00:16:15: Du bist gar nichts besonderes!

00:16:19: In diesem Moment hörte der kleine Phoenix eine vertraute Stimme, es war die weiße Reule Vergleißkrehe.

00:16:28: hast du ihm auch die andere Liste gezeigt?

00:16:35: Welche Liste?

00:16:36: krächt's die Krehen nervös?

00:16:39: Die Liste mit seinen Stärken.

00:16:44: Ich habe ich vergessen!

00:16:49: Die Olle nickte, das dachte ich mir.

00:16:53: Sie wandte sich an den kleinen Phönix.

00:16:57: Kann der Hase fliegen?

00:17:00: Nein.

00:17:02: Kann.

00:17:02: er schwann aus seiner Asche neu entstehen?

00:17:06: Nein Hat es Eilkörnchen deine bunten Federn?

00:17:12: Nein Kann der Adler genauso freundlich sein wie du?

00:17:18: Der kleine Phoenix dachte ein bisschen nach.

00:17:22: Das weiß ich nicht!

00:17:24: Eben, sagte die Eule Die Vergleichskriege macht einen Fehler.

00:17:30: Sie schaut immer nur auf das was andere besser können.

00:17:34: sie vergisst alles was bereits in dir steckt.

00:17:40: Der kleine Phönix richtete sich auf.

00:17:44: Vielleicht hatte die eule recht.

00:17:46: Die Krehe blätterte hektisch in ihrem Notizbuch.

00:17:54: Hier steht tatsächlich etwas!

00:17:58: Was denn fragte der kleine Phoenix?

00:18:02: Du bist neugierig, du gibst nichts schnell auf, du bist freundlich, kannst anmutigen und du lernst jeden Tag Neues... die Krehe wurde ganz still.

00:18:27: Warum hast du mir das nicht gleich gesagt?

00:18:29: fragte der kleine Phoenix.

00:18:33: Weil ich oft nur auf die Unterschiede schaue, gab die Krähe zu.

00:18:39: Der kleine Phoenix lächelte.

00:18:41: Dann werde ich dir helfen genauer hinzusehen.

00:18:44: Von diesem Tag an führte er ein kleines Schatzbuch.

00:18:48: Jeden Abend schrieb er eine Sache hinein, die ihm gelungen war.

00:18:56: Manchmal war es etwas Großes Manchmal etwas Kleines, doch jeden Tag fand er einen neuen Schatz.

00:19:06: Und je voller sein Schatzbuch wurde, desto leiser wurde die Vergleichskrähe.

00:19:13: Denn der kleine Phänis begann zu verstehen Blumen im Garten vergleichen sich nicht miteinander.

00:19:21: Die Rose versucht nicht eine Sonnenblume zu werden und eine Sonnennblume versucht nicht eine Rose zu sein.

00:19:31: Jede blüht auf ihre ganz eigene Weise und genauso durfte er auch wachsen!

00:19:40: Die fünf Mutmacher setze des Babyphönigs.

00:19:45: Ich muss niemand anderes sein.

00:19:49: Meine Stärken sind wertvoll.

00:19:52: Jeder Mensch hat eigene Talente.

00:19:56: ich darf auf meine Erfolge stolz sein.

00:20:00: Vergleichen macht klein Entdecken macht groß.

00:20:05: Liebe Eltern, viele Kinder beginnen schon früh sich mit anderen zu vergleichen.

00:20:11: Noten aus den Sport-Beliebtheit oder Fähigkeiten.

00:20:17: Dieses Kapitel zeigt dass jeder Mensch ein eigenes Tempo und eigener Talente besitzt Da er kleine Phönix lernt seine Aufmerksamkeit von den Stärken anderer auf seiner eigenen Schätze zu lenken.

00:20:34: Das stärkt langsam Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.

00:20:43: Kapitel IV Der Alleswisser Rabe und die Schüchterne Eule.

00:20:52: Eines Tages wanderte der kleine Phönix durch den goldenen Wald.

00:20:57: Die Sonne schien durch Blätter und kleine Lichtpunkte tanzten auf dem Boden.

00:21:04: Plötzlich hörte er lautes Gelächter.

00:21:07: Auf einem Ast sah sein großer Rabe.

00:21:11: Er trug einen roten Schal und einen viel zu großen Hut.

00:21:17: Ich bin der Beste, sagte er – ich weiß alles!

00:21:22: Ich kann alles!

00:21:25: Niemand ist so klug wie ich.

00:21:29: Der kleine Phoenix blieb stehen.

00:21:31: Hallo?

00:21:31: sagte er freundlich.

00:21:34: Der Rabel nickte nur kurz.

00:21:37: Natürlich sagst du hallo.

00:21:39: jeder möchte mit mir sprechen.

00:21:41: warum?

00:21:43: Weil ich alles weiß, der kleine Phoenix staunte.

00:21:47: Wirklich alles?

00:21:49: Natürlich!

00:21:51: Wie viele Sterne gibt es am Himmel?

00:21:53: Der Rabe wurde sehr viel.

00:21:58: Wie viele genau?

00:21:59: Das ist eine Fangfrage.

00:22:01: Der kleine Phoenix musste schmunzeln.

00:22:04: Gerade als er weitergehen wollte, hörte ein leises Schluchzen.

00:22:09: unter einem Busch saß eine kleine, schüchterne Eule.

00:22:14: Sie versteckte ihren Kopf unter den Flügeln.

00:22:18: Was ist denn los?

00:22:19: fragte der kleine Phönix.

00:22:22: Ach ich bin nicht klug genug flüsterte die Eule!

00:22:25: Was sagst

00:22:26: du?!

00:22:29: Wer sagt das?

00:22:30: Ich selber... Aber Du bist doch einer Eule!

00:22:35: Trotzdem, ich glaube die anderen können alles viel besser.

00:22:41: Der kleine Phönix sechste sich neben sie.

00:22:45: Da kam die weise Eule angeflogen, wie interessant, sagte sie.

00:22:50: Heute treffe ich gleich zwei besondere Gäste!

00:22:53: Sie zeigte zuerst auf den Raben – der Rabe glaubt er kann alles.

00:22:59: Dann zeigde sie auf die kleine Eule und du glaubst Du kannst fast nichts.

00:23:05: Die beiden schauten verlegen zur Boden.

00:23:08: Dabei liegt die Wahrheit meistens in der Mitte.

00:23:13: Wer glaubt schon alles zu wissen, lernt nichts Neues.

00:23:18: Der Rabe senkte seinen Kopf und wer glaubt nichts zu können traut sich oft gar nicht erst loszugehen.

00:23:27: Die kleine Eule nickte.

00:23:30: Jeder von uns kam manches gut und manches noch nicht.

00:23:34: das kleine Wort hoch ist ein.

00:23:39: Das kleine Wort noch ist ein Zauberwort.

00:23:44: Der kleine Phönix wurde neugierig, warum?

00:23:48: Weil aus?

00:23:49: ich kann das nicht.

00:23:51: plötzlich wird Ich kann das noch nicht.

00:23:57: Die kleine Eule lächelte zum ersten Mal.

00:24:00: Das klingt viel besser.

00:24:03: der Rabedachte nach und ich weiß vielleicht doch nicht alles.

00:24:10: Niemand weiß alles, sagte die Weise Eule.

00:24:14: Aber jeder kann jeden Tag etwas lernen!

00:24:18: Der kleine Phönix spürte wie wichtig diese Erkenntnis war.

00:24:23: Man musste sich weder größern machen als man war noch kleiner.

00:24:29: Es reicht sich ehrlich anzuschauen mit seinen Stärken und Schwächen um mit dem Mut zu lernen.

00:24:42: Am Abend saß der Rabel die kleine Eule und der kleine Phönix zusammen am Lagerfeuer.

00:24:51: Sie erzählten aneinander Dinge, die sie konnten und Dinge, wie sie noch lernen wollten.

00:24:59: Und zum ersten Mal führten sich alle drei genau richtig!

00:25:05: Die fünf Mutmacher des Babyphönigs.

00:25:10: Ich muss nicht alles können.

00:25:14: Ich darf jeden Tag dazulernen, aus ich kann das nicht wird – ich kann es noch nicht!

00:25:23: Meine Stärken und Schwächen gehören beide zu mir.

00:25:27: Lernen ist wichtiger als perfekt sein.

00:25:31: Liebe Eltern, dieses Kapitel greift vereinfacht den sogenannten Dunning-Kruger Effekt auf.

00:25:39: Manche Menschen überschätzen ihre Fähigkeiten, andere unterschätzen sich stark.

00:25:46: Kinder sollen lernen, sich wieder klein zu reden noch größer zumachen als sie sind.

00:25:53: Ein gesundes Selbstvertrauen entsteht wenn Kinder ihre Fährigkeiten realistisch wahrnehmen und gleichzeitig neugierig bleiben, Neues zu lernen.

00:26:06: Hier ein paar Mitmachfragen Welche Dinge Kannst du schon gut?

00:26:13: Welche drei Dinge möchtest du noch lernen?

00:26:18: Schreib sie vielleicht in dein Schatzkammerbuch.

00:26:25: Denn jeder große Phönix hat einmal als kleiner Phönigs begonnen!

00:26:40: Inzwischen war der Phönig ein Stück gewachsen, Kapitel V – Der Hochstaplergeist.

00:26:50: Inzwischen waren kleine Phöniks Ein Stück gewachsen, er konnte schon viel besser fliegen als früher.

00:26:58: Er hatte neue Freunde gefunden, er hatte gelernt den Zweifelswerk zu erkennen und die Vergleichskrähe besuchte ihn immer seltener.

00:27:08: Eines Tages fand im goldenen Wald ein großes Flugfest statt.

00:27:13: viele Tiere kam zusammen der Hase zeigte seine schnellen Sprünge Die Eichhörnchen veranstalten einen Kletterwettbewerb, die Nachtigall sang wunderschöne Lieder.

00:27:29: Und der kleine Phoenix durfte zum ersten Mal vor allem einen Flug vorführen.

00:27:36: Er war aufgeregt!

00:27:38: Sehr aufgerecht!

00:27:40: Doch doch doch doch schaffte es!

00:27:43: Er flog durch goldene Sonnenstrahlen, drehte eine elegante Kurve und landete sicher auf einem Ast.

00:27:54: Die Tiere jogelten, bravo!

00:27:57: Großartig!

00:27:59: Wunderbar gemacht!

00:28:01: Der kleine Phönix lächelte doch plötzlich hörte er eine leise Stimme.

00:28:08: Wenn die wüssten... der kleine Phänix erschrag.

00:28:14: Wer spricht da?

00:28:16: Niemand war zu sehen.

00:28:18: hier bin ich.

00:28:19: aus dem Schattentrat ein durchsichtiges Gestalt.

00:28:23: Sie sah aus wie Nebel, mal groß, mal klein, mal fast unsichtbar.

00:28:28: Wer bist du?

00:28:29: Ich bin der Hochstaplergeist!

00:28:32: Was machst

00:28:33: Du?".

00:28:34: Der Geist grinnste.

00:28:36: »Ich flüstere erfolgreichen Tieren-Dinge ins Ohr.

00:28:40: – Welche Dinge?

00:28:43: Zum Beispiel.

00:28:45: Du hattest nur Glück.

00:28:48: Die anderen überschätzen dich.

00:28:50: Bald merken alle, dass du gar nichts kannst.

00:28:55: Der kleine Phönix wurde still, diese Gedanken kannte er.

00:29:02: Du warst auch schon einmal bei mir oder?

00:29:05: Natürlich sagte der Geist stolz!

00:29:07: Ich besuche fast alle wirklich die Mutigen genauso wie die Schüchternen, die klugen auch.

00:29:15: Die erfolgreichen besonders oft.

00:29:19: Der kleine Phoenix verstand das nicht aber warum?

00:29:24: Der Geist zog damit den Schultern weil viele ihre Erfolge vergessen.

00:29:30: Gerade in diesem Moment landete die weise Eule neben ihnen.

00:29:35: Ach, du schon wieder sagte sie!

00:29:38: Der Geist vertrete die Augen.

00:29:40: Musst du nur auftauchen?

00:29:42: Meistens ja... Die Eule wandte sich an den kleinen Phönix.

00:29:50: Erzähl mir wie war dein Flug heute?

00:29:52: Gut hast Du geübt viele Wochen.

00:29:55: Bist Du oft gestürzt Sehr oft.

00:29:58: Bist du wieder aufgestanden?

00:30:01: Ja!

00:30:02: Hast Du weiter trainiert?

00:30:06: Ja, die Eule nickte.

00:30:09: War das Glück?

00:30:10: der kleine Phoenix dachte nach.

00:30:13: Nein.

00:30:14: Was war es dann?

00:30:17: Übung Mut Geduld Durchhalten.

00:30:22: Genau sagte die Eulen.

00:30:25: Der Hochstablergeist wurde etwas kleiner.

00:30:28: Die Eule sprach weiter.

00:30:30: Manchmal glauben wir unsere Erfolge seinen Zufall, dabei sehen wie er die vielen Schritte davor nicht

00:30:37: mehr.".

00:30:39: Der kleine Phoenix erinnerte sich an seine ersten missglückten Flügel – äh, Flüge!

00:30:48: An seine Ängste, an die Tage an denen er aufgeben wollte und an die vielen Male, an denen er es trotzdem versucht hatte.

00:31:03: «Fleucht habe ich mir meinen Erfolg verdient», sagt der Leiser.

00:31:11: Der Geist schrumpfte noch weiter.

00:31:14: Vielleicht fragte die Weisäule – der kleine Phoenix lächelte.

00:31:19: Nein!

00:31:20: Ganz bestimmt blopp.

00:31:24: Und schon war der Hochstaplergeist so klein wie ein Staubkorn Und ein Windhauch trug ihn davon.

00:31:36: Bevor er verstand, rief er noch – Ich komme bestimmt irgendwann wieder!

00:31:42: Die weise Eule lachte – Das mag sein!

00:31:46: Was mache ich dann?

00:31:48: Deinerinnerst du dich an deinen Weg?

00:31:51: Der kleine Phönix nickte Denn nun wusste er Erfolge wachsen nicht durch Glück.

00:31:58: Sie wachsen aus vielen kleinen.

00:32:06: Ich darf stolz sein auf meiner Erfolge.

00:32:09: ist der erste Mutmachsitz Satz des Babyphönigs.

00:32:15: Der zweite Übung macht mich stärker, der dritte ich habe mehr geschafft als ich manchmal glaube.

00:32:27: Meine Erfolgen sind kein Zufall!

00:32:35: Liebe Eltern, viele Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene kennen das Gefühl.

00:32:41: Die anderen denken ich kann etwas, aber eigentlich kann ich es gar nicht!

00:32:46: Dieses Gefühl nennt man bei Erwachsenen oft als Imposter-Syndrom oder Hochstaplergefühl.

00:32:53: Kinder erleben etwas ähnliches wenn sie ihre eigenen Fähigkeiten kleinreden und glauben, Lob nicht verdient zu haben.

00:33:03: Der kleine Phoenix lernt hier eine wichtige Erkenntnis.

00:33:07: Erfolge stehen selten durch Glück alleine, meistens stecken Lernen üben Ausdauer und Mutter hinter.

00:33:19: Wenn du noch mehr machen möchtest schreibe oder male drei Dinge auf die du stolz bist.

00:33:29: Überlege was habe ich dafür gelernt?

00:33:34: Was habe ich geübt?

00:33:39: Wo habe ich Mut gezeigt?

00:33:43: So wächst dein Schatzkammerbuch immer weiter.

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